Überblick Johannishöhe
Hochwasser in Tharandt | Hochwasseropfer in unserem Umfeld | Download Unterstützung Hochwasser
Rapsöl als Fahrzeugantrieb | Lettisch-Deutsche Jugendbegegnung | Solarkollektor-Workshop | Pläne?
Umweltbildungshaus Johannishöhe: Rückblick

Hochwasserflut in Tharandt

In der Nacht vom 12. zum 13. August 2002 trat auch in Tharandt die Weißeritz über ihre Ufer. Sie befreite sich aus ihrem Bett und entfaltete eine Kraft, die keiner geahnt hatte. Häuser, Garagen, Schuppen, Bäume u.v.m. wurden von den Wassermassen mitgerissen. Das gesamte Badetal war ein einziger reißender Gebirgsfluß. Straßen wurden zerstört und die eben erst fertiggestellte Bahnstrecke wurde großflächig abgetragen. Die Stadtverwaltung schätzt den Schaden in Tharandt auf 20 Mill. Euro.
Dresdner Straße, Mensa und Cotta-Bau
Dresdner Straße, Mensa und Cotta-Bau im reißenden Strom
Bahnhof unter Wasser
Bahnhof Tharandt am 13.8.2002

Hochwasseropfer in unserem Umfeld

Auch in unserem Umfeld haben Leute große Schäden zu beklagen:
Das Umweltzentrum Dresden wurde sowohl vom Weißeritzhochwasser als auch vom Hochwasser der Elbe stark getroffen.
Die Streuobstgruppe der Grünen Liga büßte dabei ihren Transporter sowie die Mähtechnik ein.
Mähtechnik der Grünen Liga Transporter der Grünen Liga

Ebenfalls im Umweltzentrum Dresden beheimatet war die Verbrauchergemeinschaft, wo wir einen großen Teil unserer Bio-Lebensmittel einkauften. Der gesamte Warenbestand im Wert von ca. 70.000 Euro ist futsch.
Aktuelle und ausführliche Informationen zur Streuobstgruppe und Verbrauchergemeinschaft auf den Seiten der
Grünen Liga Dresden/Oberes Elbtal e.V.




Mein Sprit wächst auf dem Feld. Kaltgepreßtes Pflanzenöl im Tank (Stand 2.12.00)

Ein Interview mit dem achten sächsischen Pflanzenölautofahrer, Ulrich Wieland aus Aue. (Download des Interviews als RTF-Datei 18 kB)

Ein Hektar Raps- oder Sonnenblumenfeld reichen aus, um ca. 20.000 km vegetarisch Auto zu fahren. Ein Liter von dem innovativem Ökokraftstoff Pflanzenöl kostet unter 1.- DM, kann im regionalen Wirtschaftskreislauf hergestellt werden und betreibt Autos schwefel- und benzolfrei sowie CO2-neutral. Nebenbei werden dadurch Arbeitsplätze in der Landwirtschaft erhalten und neue Perspektiven im ländlichen Raum möglich. Worauf warten wir da noch?

? Kann man mit handelsüblichen Autos Pflanzenöl tanken?
Ja und Nein: Dazu müssen die Motoren (und nur Dieselmotoren, seit kurzem auch TDI-Motoren, eignen sich dazu) für ca. 6...8.000 DM umgebaut werden. Prinzipiell funktioniert es aber, ohne den Motor komplett austauschen zu müssen, wie es noch vor über 20 Jahren vom Entwickler Elsbett vorgesehen war. Allerdings wäre es noch besser, wenn man nicht nachträglich umbaut, sondern gleich einen Pflanzenölmotor herstellt - er nutzt nämlich den Energiegehalt des Öles fast doppelt so gut aus. Das scheint aber zur Zeit nur in Malaysia möglich zu sein. Deutschland, das Land mit den schnellsten Autos, hat offenbar ein Problem, umweltverträgliche Autos zu bauen.
Mein Golf Diesel wurde von den Vereinigten Pflanzenölwerkstätten Allersberg umgebaut.
Manche probieren es auch, das Pflanzenöl ohne Umbau zu nutzen, sobald es jedoch kalt wird, wird das gefährlich für die Einspritzpumpe. Es gibt auch Lösungen mit zwei Tanks: Mit Diesel wird der Motor warmgefahren, anschließend auf Pflanzenöl umgeschaltet und kurz vor Fahrtende das Kraftstoffsystem wieder mit Diesel gefüllt. Solche Lösungen kosten zwischen 2.500 und 5.000 DM.

? Was wird umgebaut?
Pflanzenöl zündet bei Temperaturen unter 12 °C nur schlecht, wird unter -15 °C sehr zähflüssig und ist zur Zeit noch nicht genormt. Also bauen die Anbieter häufig dickere Kraftstoffleitungen ein, verändern die Einspritzpumpe und die Düsen sowie Glühkerzen und wärmen den Kraftstoff mit verschiedenen Methoden vor der Verbrennung auf. In Allersberg kommt außerdem noch ein Reserve-Kraftstofffilter mit rein. Dort und bei der Fa. Elsbett wird der Umbau außerdem in den Fahrzeugbrief eingetragen, um nicht die Betriebserlaubnis zu verlieren.

? Ändert sich beim Fahren mit Pflanzenöl Leistung und Verbrauch?
Absolut nicht. Ich habe exakt den gleichen Verbrauch und merke keinerlei Leistungsunterschiede. Das einzige, was sich verändert, ist die Laufruhe des Motors: Durch den relativ hohen Gehalt an Sauerstoff im Pflanzenöl läuft der Motor ruhiger und mit geringeren Druckspitzen. Das soll sich positiv auf die Lebensdauer des Motors auswirken.

? Wo tankt man Pflanzenöl und was macht man im Urlaub?
Hier in Sachsen wurde 1998 mit der ersten Pflanzenöltankstelle in Chemnitz ein Anfang gemacht, außerdem gibt es noch eine in Bayern an der A 9, zwei in Berlin und eine in Brandenburg. Weitere kommen ständig dazu - Ende 2000 will "Energie of Nature" in Leipzig mit Landesfördermittel eineaufbauen und man findet im Internet mehrere Adresslisten zu Lieferquellen und Tankstellen (u.a. www.rerorust.de). Mit einem gebrauchten 1000-Liter-Faß (bekommt man für ca. 150.- DM als Industriegebinde) kann man seinen Jahresbedarf jedoch in jeder Garage lagern, da das Öl nicht brennbar ist, nicht abdunstet und keine Wassergefährdung darstellt. Und im Urlaub gibts auch keine Probleme: es kann jederzeit in jedem Mischungsverhältnis Diesel zugemischt werden.

? Welche Vorteile hat Pflanzenöltreibstoff gegenüber Diesel oder Biodiesel?
Pflanzenöl ist ein von der Natur auf vollbiologischem Wege direkt aus Sonnenenergie gefertigter, regenerativer Energieträger mit hoher Speicherdichte, guter Beständigkeit und ohne Gefahrenpotential (Tankerunfälle, Explosionsgefahr). Bei der Verbrennung wird nur soviel CO2 an die Atmosphäre abgegeben, wie zeitnah vorher bei der Photosynthese gebunden wurde, so daß Pflanzenölverbrennung nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Der Energiegehalt ist dabei voll mit Mineralöl vergleichbar, beim Elsbettmotor sogar um 60% höher als beim Benziner. Man benötigt aufgrund des höheren gebundenen Sauerstoffanteils weniger Luft als bei Diesel. Rückstände lassen sich als wertvolles Viehfutter nutzen oder auch als natürliches Düngemittel, wobei dem Boden seine Nährstoffe wieder zurückgegeben werden. Bei der Herstellung werden Öltankerunfälle und Transkosten und -energie vermieden.
Demgegenüber ist Biodiesel zwar auch ein regenerativer Rohstoff und kann mittlerweile in vielen Motoren ohne Umrüstung genutzt werden. Es haben sich jedoch einige gravierende Nachteile herausgestellt: Er wird mit hohem Energieeinsatz unter Verwendung meist fossilen (und hochgiftigen) Methanols aufbereitet, was seine Ökobilanz enorm verschlechtert. Er ist giftig, wassergefährlich und explosibel, hat also alle Nachteile des Diesels, dazu noch eine enorme Aggressivität gegenüber Kunststoffen. Aufgrund des regenerativen Grundstoffs finde ich Biodiesel trotzdem immer noch besser als Mineralöl.

? Brauche ich mit einem umgebauten Motor eine besondere Werkstatt für Reparaturen?
Nein, da außer einigen Teilen im Bereich der Einspritzung und der Kraftstoffzufuhr nichts geändert werden muß, kann jede Werkstatt genutzt werden. Das klappt auch ganz vorzüglich, bei Unklarheiten kann die Umbauwerkstatt außerdem konsultiert werden.

? Kann man beim vegetarischen Autofahren wirklich ein gutes Gewissen behalten?
Nun, natürlich gilt auch hier: weniger ist mehr. Bei den heutigen Autos fahre ich 1500 kg Metall herum, um im besten Falle 400 kg Mensch von A nach B zu mobilisieren. Dabei verkümmern meine Muskeln und ich werde zur gefährlichen Waffe (immerhin redet kaum jemand darüber, daß jedes Jahr fast 10.000 Menschen in Deutschland von Autos getötet und vielleicht zehnmal so viele verstümmelt werden: dieser moderne Krieg spielt sich tagtäglich unter unseren Augen ab.) Zugeparkte Städte, Lärm und Smog sind der Preis für unsere Mobilität - das schreit geradezu nach neuen Konzepten.
Bei aller grundsätzlichen Kritik am Auto gilt aber immerhin:  Wenn schon mit dem Auto, dann mit einem möglichst effizienten, welches mit regenerativer Energie (Muskelkraft, Pflanzenöl, Solarstrom) angetrieben wird. Fahre ich erst das achte von bisher 14 dieser Art in Sachsen, sind es in Bayern schon ca. 400 und in wenigen Jahren werden es tausende sein, da es sich seit der Mineralölpreiserhöhung auch finanziell lohnt (ich sage nur: Mineralölsteuerbefreiung). Der Schadstoffausstoß bei Ruß ist um ca. 60 Prozent geringer, erste Studien deuten darauf hin, daß die emittierten Partikel nicht kanzerogen sind und vor allem: Dieser Treibstoff hinterläßt blühende Landschaften, statt ölverschmierter Seevögel und Treibhauseffekt.

? Ja, aber wenn man dann alles mit Rapsfeldern zupflanzt, um Auto zu fahren, haben wir doch auch nichts gewonnen?
Zunächst erst mal: Natürlich soll und muß ich mich vor jeder Fahrt fragen, ob ich nicht auch zu Fuß, per Fahrrad oder mit einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs sein oder vielleicht auch darauf verzichten kann. Da könnte man noch stundenlang über verkehrsökologische Strukturen reden.
Aber die Frage meint ja auch, wie umweltverträglich die Treibstoffversorgung gestaltet werden soll. Ich denke, wir stehen da erst ganz am Anfang einer Entwicklung, an dessen Ende sowohl energieeffiziente Fahrzeuge mit Pflanzenöl- und Muskelantrieb als auch verkehrsvermeidende Lebensstrukturen herauskommen. Wichtig ist aber auch: solche Vielstoffmotoren fahren nicht nur mit Rapsöl: Auch z.B. Sonnenblumen-, Lein- und Nußöl, Mohnöl, Hanföl (eigentlich zu schade)  oder Öl aus dem Unkraut Leindotter, ja ganze Fruchtfolgen und sogar Mischsaaten mit Ölfrüchten lassen sich verwenden; d.h. nichts spricht für genmanipulierten Hochleistungsraps mit massivem Herbizideinsatz, alles aber dafür, das Potential der Sonne dezentral besser zu nutzen und Verkehr ökologischer und umweltintegriert zu gestalten.
Interessanterweise sensibilisiert ein nachwachsender Kraftstoff gerade für solche Fragen. Und dieses Potential sollen wir doch wenigstens erstmal nutzen, ehe wir vor lauter Bedenken alles beim alten lassen.

? Könnte man denn unseren Energiebedarf ausschließlich mit Pflanzenöl decken?
Eine Studie des Umweltbundesamtes behauptet, daß wir höchstens 5 bis 10 Prozent unseres heutigen Energiebedarfes mit dem Anbau von Pflanzenöl decken könnten. Die Schlußfolgerung des UBA lautet: Es lohnt nicht, eine pflanzenölbasierte Energieversorgung aufzubauen.
Ich komme zu der entgegengesetzten Schlußfolgerung: Wer sagt uns denn, daß unser heutiger Energiehunger gottgegeben ist? Wieviel Prozent unseres Erdölverbrauchs decken wir mit unseren eigenen Ressorcen? Noch viel weniger, nämlich etwa 1 Prozent. Aber wie sehr unsere Wirtschaft vom Erdöl abhängig ist, haben wir beim Ölpreisschock der sechziger Jahre gesehen und sehen es heute wieder. Also sage ich: Es gibt gar keine Alternative, um unsere Energieversorgung auf eigene Beine zu stellen, als voll auf das Pflanzenöl und andere nachwachsende Rohstoffe zu setzen und gleichzeitig Anreize zu setzen, um drastisch den Verbrauch - und natürlich den Verkehr zu reduzieren. Der hohe Verbrauch kommt ja nicht zuletzt dadurch zustande, daß es zur Zeit noch billiger ist, den Joghurtbecher 1800 km herumzukutschieren anstatt ihn von der Genossenschaft im Nachbardorf zu kaufen.

? Viele Fahrzeughersteller propagieren die Wasserstofftechnologie als Lösung für die Energieprobleme der Welt, was sagen Sie dazu?
Vermutlich hat sich mit der Pflanzenöltechnologie ein völlig neuer Weg aufgetan, der viel besser als der reine Wasserstoff die Anforderungen einer nachhaltigen Ressourcennutzung erfüllt. Ich glaube, nicht umsonst arbeiten fast alle Organismen mit dem Energiespeicher Fett oder Öl: Es hat eine hohe Energiedichte, ist dezentral erzeubar und nutzbar, erlaubt fantastische Stoffkreisläufe, es gibt keinen Abfall, er wird unglaublich vielfältig vorgefunden und erlaubt vernetzte Strukturen. Bisher gab es ja diese Fantasie, daß man irgendwo in der Wüste Wasserstoff herstellen und dann nach Europa per Pipeline schicken könnte: Mittlerweile wissen wir, wie gefährlich eine zentralistische Energieversorgung ist und welche Vorteile eine dezentrale hat. Technologisch gibt es Riesenprobleme mit Wasserstoff: Man denke nur an die Betankung, Speicherung und die Probleme mobiler Brennstoffzellen mit der Membranstandzeit. Noch gravierender ist, daß man Wasserstoff praktisch nicht verlustfrei speichern kann, da er durch jede Tankhülle entweicht. Und bei allem Jubel über Wasserstoff als Brennstoff: Zur Zeit fahren alle Brennstoffzellenautos eigentlich mit Methanol. Das wird zumeist aus (fossilem) Erdöl hergestellt, nur selten aus Energiepflanzen. Aber selbst wenn: in einem Liter Pflanzenöl ist ungefähr zweieinhalb mal so viel Wasserstoff gebunden, wie im Methanol, beim Flüssigwasserstoff (-252 °C) sieht es noch schlechter aus: ein Liter davon enthält nur etwa ein siebentel der Energie von Pflanzenöl. Außerdem ist es giftig, explosibel und nur mit großem technischen und energetischem Aufwand tankbar.

? Wird es auf Pflanzenöl mal eine Mineralölsteuer geben?
Leider hat sich in der Bevölkerung der Eindruck festgesetzt, der Staat zocke mit Steuern den kleinen Bürger ab. Eigentlich muß man Steuern ja in zweierlei Hinsicht sehen: Als finanziellen Beitrag der Allgemeinheit an der Lösung von gesellschaftlichen Problemen und zum zweiten als Steuerungsmittel für gesellschaftlich ungünstige Prozesse.
Wenn also die Emission von CO2; für die Zukunft unserer Erde gefährlich ist, muß man solche Prozesse teurer machen. Das war der Sinn der Ökosteuer. Die Mineralölsteuer und die Kfz-Steuer wurde durch die bisherigen Regierungen eingeführt, um Straßen bauen zu können. Heute spielen langsam andere Prioritäten eine größere Rolle, vor allem die Emissionen. Daher wird zukünftig ein Kraftstoff wesentliche Vorteile bekommen, der wenig zum CO2;-Problem beiträgt: Bei Pflanzenöl ist das im Prinzip Null.
Allerdings bezahlen wir trotz Mineralöl- und Ökosteuer für Mineralöl zur Zeit viel weniger, als es unseren Globus wirklich kostet. Daher finde ich die Diskussion um deren Abschaffung absolut unredlich und populistisch. Lieber fangen wir mit dem schmerzhaften Umsteuerungsprozeß jetzt an und gestalten ihn so, daß auch die Schwachen ihn mittragen können, als daß wir jetzt noch paar Jahre abwarten und dann nicht mehr umsteuern können.

? Ist Gas als Kraftstoff nicht eine sauberere Alternative?
Häufig wird mit den etwas besseren Abgaswerten von Erdgasautos argumentiert. Das stimmt jedoch nur, wenn man die bei der Gewinnung und Produktion entstehenden Methanemissionen (extrem Treibhauswirksam) nicht mit einbezieht. Außerdem ist Erdgas ein fossiler Kraftstoff, damit schlägt das CO2-Problem auch hier voll zu. Ich würde auch nicht vernachlässigen, daß man ständig mit einer Bombe im Auto herumfährt: Beim Crash ist jedes Gas ein großes Problem.
Die Alternative zum Erdgas, nämlich Biogas, ist vom ökologischen Aspekt her wesentlich besser und könnte durchaus eine umfassende Untersuchung wert sein, allerdings ist auch hier das Problem der Explosibilität und der Betankung nicht aus der Welt. Um wieviel einfacher ist es doch, einen bei Zimmertemperatur tankbaren, praktisch nicht brennbaren, nicht explosiblen Treibstoff zu haben?

? Wenn das alles so toll klingt: warum gibt es nicht schon längst solche Autos ab Werk zu kaufen?
Das frage ich mich natürlich auch, denn dann bräuchtes es keine teuren Umrüstungskosten (immerhin zur Zeit noch 6-10.000.- DM je nach Werkstatt und Autotyp). Ein Grund ist wohl, daß die Auto- und die Mineralölindustrie sehr eng verquickt sind. Und Pflanzenölautos würden natürlich deren Umsatz schmälern. Außerdem verspricht sich die Autoindustrie zur Zeit leider einen größeren Profit im Luxus-Segment als im Wettbewerb um das effizienteste Auto mit möglichst umweltverträglichem Antrieb. Es liegt an uns, durch entsprechende Nachfrage und Nach-Fragen den Managern Beine zu machen.

? Wird dem Pflanzenölauto die Zukunft gehören?
Ich denke, unsere Kinder werden uns wegen unseres rücksichtslosen Umgangs mit unwiederbringlichen Ressourcen  (Landschaft, Fossile Energieträger, Atemluft) genauso verurteilen wie wir die Länder verurteilen, die bei der Vernichtung des Regenwaldes tatenlos zusehen. Die Einstellung zu Autos als Transportmittel wird sich radikal ändern: Ist es heute noch "geil" mit möglichst viel PS möglichst schnell zu fahren, wird es in wenigen Jahren einen Wettbewerb um die effizientesten und umweltfreundlichsten Transportmittel geben. Und dabei wird Pflanzenöl als Antriebsenergie eine große Rolle spielen. Aber schon gibt es ein noch besseres Konzept: Elektroautos, zu deren Fortbewegung man seine Muskelkraft beisteuern kann. Also sozusagen ein Auto mit integriertem Hometrainer. Eins dieser weit entwickelten Fahrzeugtypen (mein Traumauto) heißt TWIKE (www.twike.ch), hat zwei Liegesitze mit Pedalen, fährt mit dem 5 kW starken Elektromotor bis zu 85 km/h (autobahntauglich) und hat eine Reichweite von bis zu 100 km.  Wenn es nicht zur Zeit noch 33.000.- DM kosten würde, hätte ich mir so eins schon lange angeschafft - aber man soll ja immer noch wenigsten e i n e n unerfüllten Traum haben.

Adressen:


 

Lettisch-Deutsche Jugendbegegnung   20. bis 30. April 2000

Ende April war eine Gruppe lettischer Jugendliche bei uns. Wir erkundeten z.B. Osterbräuche in der Oberlausitz, sahen den Kleinwelkaer Saurierpark, waren in der Sächsischen Schweiz und in Dresden. Tharandt und seine Umgebung wurden mit einer Geschichtswanderung erforscht und zum Abschluß ein Solarkollektor gebaut.
 

Solarkollektoren - selbst gebaut 29. April 2000

Am 29. April - dem Tag der Erneuerbaren Energien - bauten wir in einem Workshop mit unseren lettischen Gästen und deutschen Jugendlichen einen Solarkollektor. Dieser ist mit unseren Gästen nach Lettland gereist, wo er an der Umweltschule von Kuldiga seine Dienste leisten wird.
 
 

Pläne?

Gern organisieren wir wieder ein Solarkollektorbau-Workshop. Da wir dafür mindestens 10 Teilnehmer brauchen, sollten alle Interessenten sich schon jetzt bei uns melden. Wir versuchen dann, einen für alle günstigen Termin zu finden.
Auch andere Seminarthemen nehmen wir wieder ins Programm, wenn ausreichend Nachfrage besteht. Bitte melden Sie sich unverbindlich mit folgendem Formular an:

Ich
wünsche mir folgendes Thema wieder im Seminarprogramm
möchte zu folgendem Thema ein Seminar anbieten

Ich habe folgenden Themenvorschlag: 
Diese Meldung ist unverbindlich. Sie hilft uns, künftige Veranstaltungsprogramme zu planen. Sobald wir Ihr Thema wieder eingeplant haben, melden wir uns bei Ihnen.
 
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